Pressestimmen zum Comic
"Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" (avant-verlag / Berlin)
"Trop n'est pas assez" ( Cá est lá / Paris)
"Hoy es el último día del resto de tu vida" (La Cupula / Barcelona)
I dag er den siste dagen i resten av ditt liv (No comprendo press / Oslo)
21.12.2011
The US edition will be released june 2012 (fantagraphics / New York),
but from now on the book is available for preorder on amazon (23,10 instead of 35,- USD)
11.11.2011
Rezensionen zur norwegischen Edition:
Geir Tore Brenner für Fett.no; deutsche Übersetzung >>>
VINDUET anbefaler >>>
u.a.
12.08.2011
Rezensionen zur spanischen Edition:
El Pais (01. 08. by Toni Garcia) >>>
El Periodico (11.08. by Anna Abella) >>>
ADN (06. 08. 2011 by Laura Sangrà Herrero) >>>
rtve.es (31.08.2011 by Jesús Jiménez) >>>
14.07.2011
Präsentation der spanischen Ausgabe beim Verlag La Cupula, der mit 40 Jahren Verlagsgeschichte der älteste Indie-Comicverlag Europas ist.
zwei Fotos>>>
21.06.2011
Die
Association des Critiques et journalistes de Bande Dessinée wählt die 20 wesentlichen Comics, die die Franzosen diesen Sommer lesen sollen:
http://www.bdgest.com/news-634-BD-les-20-indispensables-de-l-ete.html
21.05.2011
Scott Mc Cloud recommends "Forever catching up: Ulli Lust" >>>
Shannon o'Learys report about the SPX Festival Stockholm >>>
03.03.2011
Radioportrait, Deutschlandfunk, Corso, von Marietta Schwarz,
nachzuhören hier (mp3, 4 min) >>>
23.02.2011
Es fällt zunehmend schwer den Überblick zu behalten, deshalb an dieser Stelle nur die Highlights des letzten Monats:
Arte-Bericht über das Comicfestival in Angouleme, Sven Waskönig interviewt z.B.: Charlie Adlard (Walking Dead), Thiery van Hasselt (Fremok), Serge Ewencyk (Ca et la), Jean Luis Gauthey (Cornelius).
Eine lange Fassung meines Interviews auf Arte web >>>

Preisverleihung des Comicfestivals Angouleme,
(Photo de Renaud Joubert / La Charente Libre).
Bericht über die Preisverleihung im Wiener Standard >>>
Interview (französisch) Secrétaires d'édition de l'EMI
12.01.2011
Montag morgen mailte Serge, der französische Verleger:
"You remember that "Artemisia-Prize" I told you about, for women authors of comic books? Well... you won!"
09.01.2011
Es soll nicht der Eindruck entstehen, ich verstünde Französisch. Neben Deutsch und Österreichisch kann ich schlechtes English und gebrochenes Italienisch. Google Translation erschließt mir ungefähr den Inhalt der französischen Rezensionen und als Draufgabe gibt es poetische Übersetzungsblüten. Die Buchhandelskette fnac hat das Buch mit einem aufgeklebten Herzchen namens "Coup de coeur" versehen, "Schlaganfall-Herz" nennt es Google-Translation.
http://livre.fnac.co >>>
www.evene.fr/livres von Clarisse Bouilet >>>
www.lesinrocks.com von Anne-Claire Norot >>>
http://toutelaculture.com von Sonja Dechamps >>>
www.bdzoom.com von Gilles Ratier >>>
www.bodoi.info/critiques von Benjamin Roure >>>
alamagie-des-yeux-doli.over-blog.com von Oliv' >>>
www.madmoizelle.tv : In einem Video erzählt uns die charmante Kollegin Pénélope Bagieu was ihr an dem Buch gefällt. >>>
Eine neue Nominierung gibt es zu verkünden, für den Prix Artémisia in dessen Jury die geschätzte Zeichnerin Chantal Montellier sitzt. >>>
Und zuletzt noch ein Nachzügler für die deutsche Ausgabe, auf
www.versalia.de von Jürgen Weber >>>
05.12.2010
Interview und Rezension von
Eric Vernay
auf fluctuat.net
Interview >>>
Besprechung: Trop n'est pas assez >>>
04.12.2010
Von nun an werden die meisten Rezensionen auf ausländisch sein:
"le monde" vom 2.12 >>>
Livres Hebdo, No 84;.(Pdf) >>>
Bei Livres Hebdo handelt es sich um ein Magazin, daß nur unter Buchhändlern vertrieben wird. Der Text endet mit dem Resümee "wild und schön" (auf französisch klingt es noch schöner: "sauvage et beau.")
Der französische Verleger plant bereits die zweite Auflage.

28.11.2010
"Trop n'est pas assez" heißt das Buch in Frankreich (Verlag Cá est lá), und wurde in die offizielle Selektion des Festivals von Anglouleme aufgenommen. Auch ohne Preis fühle mich bereits wie eine Gewinnerin, denn einen Comic in Frankreich zu positionieren ist wie Kuchen in die Bäckerei zu bringen.
18.11.2010
Der Berliner Tagesspiegel stellt 15 Fragen an Comiczeichner >>>
11.11.2010
"Micky Maus" steht in großen Lettern neben einem Bild von Roy Lichtenstein, daß eine weinende Blondine zeigt. Wenn erst das popkulturelle Interesse der Elle-Lifestyle-Leserin trickreich geweckt ist, liest sie weiter:
Mickymaus für große Mädchen: Einst die Domäne kleiner Brüder, sind Comics längst erwachsen geworden. Heute heißen sie Graphic Novels (grafische Romane) und erzählen Bildgeschichten, die auch Frauen ansprechen. (...)
Empfohlen werden Line Hofens "Liebe schaut weg" und mein Buch, aber nichts von Walt und Roy.
18.10.2010
Italienische Rezension und eine von mehreren Ankündigungen der italienischen Ausgabe bei Rizzoli, die leider schon wieder von vorgestern sind. Der italienische Großverlag ist zurückgetreten, nachdem die Übersetzung bereits fertig und die Buchproduktion angelaufen ist. Wir vermuten, sie haben sich bei der Preiskalkulation verschätzt: Der angekündigte Verkaufspreis von 19,90 Euro war zu niedrig in Anbetracht der hohen Produktionskosten.
01.10.2010
ARD, "Druckfrisch", Dennis Scheck empfiehlt >>>
28.09.2010
Matthias Wivel wrote it for The Comics Journal (US): " Despite its trauma, the journey ends up being one of liberation. Though its description of the risks inherent to the only semi-aware need for independence characteristic of youth is sobering, book is never judgmental. There is a distinct undertone of empowerment to this story of one woman's instinctive search for enlightenment. It is a grand tour." read more >>>
24.09.2010
Montagsinterview in der Taz >>> 04.08.2010
Die Comicradioshow , verwirrenderweise keine Radiosendung, sondern eine Website mit Comicrezensionen wundert sich, warum sie "eine der beeindruckendsten deutschsprachigen Graphic Novels" nicht früher besprochen haben und holt dies nun nach. >>>
Mich persönlich freut es, daß fast ein Jahr nach Erscheinen des Buches immer noch Berichte eintrudeln.
Österr. Magazin WIENER Text von Harald Havas >>> 21.07.2010
Deutschlandfunk; spannendes Kritikergespräch mit Dennis Scheck, Daniela Seel (kookbooks) und Andreas Knigge über Comics heute und im speziellen über die beiden Bücher "Alpha. Directions" von Jens Harder und "Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens". Nachzuhören hier >>>
26.06.2010
Interview für die Stuttgarter Nachrichten, von
Rupert Koppold >>> 22.06.2010
Interview für die Website des Goetheinstituts anläßlich der Preisverleihung von Rieke
Harmsen>>> 17.06.2010
Als besonderes Schmankerl kann man nun das Gespräch zum Comic in der österreichischen Kultradioshow "Im Sumpf", (FM4) mit Thomas Edlinger zu guter Musik nachhören >>> 15.06.2010
Heissa, ich habe gewonnen! Einen Icom-Preis für den besten Indie-Comic 2009 und den Max&Moritz Publikumspreis, der dieses Jahr erstmalig verliehen wurde!
Mein unvollständiger Festivalbericht auf dem electrocomics-blog >>> 
(Foto: Harald Havas; Hella von Sinnen stellt mir Fragen, Dennis Scheck lauscht,
rechts hebt eine schlanke Assistentin drohend den physischen Gewinn: ein Stück Brot in Form von Max & Moritz. Es ist hart und trocken.)
Die österreichische Presseagentur und der Standard freuten sich mit, weil gleichzeitig auch noch Nicolas Mahler (im Hintergrund, der mit dem skeptischen Blick) zum besten Comiczeichner deutscher Zunge ausgerufen wurde. Festivalberichte von:
Jens Balzer für die Frankfurter Rundschau;
Andreas Platthaus für die FAZ und auf seinem blog
26.05.2010
"Wer gewinnt in Erlangen?” fragt sich “FAZ” -Feuilletonist Andreas Platthaus
Jungle World Rezension von Michael Saager, vom 20.5. 08.05.2010
Portrait im Radio-Feuilleton des Deutschlandradios, in der Reihe “Profil”, Beitrag von Anette Selg, gesendet am 5.5.;
nachzuhören hier >>> 03.04.2010
Spiegel online >>>
Fluter.de, Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >>>
Strapazin Nr. 98 von Christian Meyer:
"Mit seinen 450 Seiten ist das Monströse Werk nicht nur mit Abstand die bis dato dickste deutschsprachige Graphic Novel, es ist wohl auch die gelungenste … " 29.03.2010
uMag 04/2010 (Sammelrezi mit "Blankets" und "Vier Augen")
WDR 5 scala, Bericht über Graphic Novels von Christian Möller
nachzuhören hier >>>
Blog von Stefan Pannor, Rezension und irrwitzige Wette 19.03.2010
Der Bund, Schweiz, von Christian Gasser; zum Artikel >>> 08.03.2010
Radiointerview zum Frauentag und erotischen Comics auf fm4 (8.3.): "Homebase" Draußen, Straßenmagazin für Münster und das Münsterland, März 2010, Interview >>> Pony 02/2010, von Sven Jachmann 09.02.2010
Mittlerweile sammle ich Titel: "Comic der Stunde" (Falter), "Comic des Tages" (erinnere mich nicht mehr wo), "Comic des Monats" (Konkret), "Comic des Jahres" (Neue Züricher Zeitung u.a.) "Comic des Jahrzehnts" (the european; okay, da war er Einer unter zehn).
Erstaunlicherweise stammen die treffendsten Rezensionen aus Österreich, was zur Frage verleitet, wie weit mein Erzählen regional geprägt ist. Auf Platz Eins meiner persönlichen Liste der besten Besprechungen führt das österreichische "Springerin - Hefte für Gegenwartskunst", der Text stammt von Martin Reiterer, der genau hingesehen hat. Auch das österreichische Feministenmagazin "An.schläge" (Besprechung von
Fiona Sara Schmidt) belegt einen der vorderen Ränge, (gemeinsam mit einem früher erwähnten Artikel aus der "Presse" von Wolfgang Freitag)
weitere Rezensionen:
Der Falter (A)
Skug-Journal für Musik (A)
Bonner Stadtmagazin Schnuess Die einzige negative Besprechung stammte ausgerechnet aus dem Umfeld von Zeichnerkollegen, dem Hamburger Radiokabinett. Hier wurde das Buch für "langweilig" befunden. 24.01.2010
Zur Abwechslung mal Radio:
Vorigen Montag brachte der österreichische Radiosender FM4 ein Feature zum Buch + Interview.
Nächsten Montag, also morgen am 25. 01. bringt der bayrische Sender on3-radio ein selbiges. Im Gegensatz zur reizenden Zita Bereuter konnte der deutsche Kollege Markus Koebnik auf Interviewmaterial aus dem Jahr 2007 zurückgreifen. Damals hatte er mich im Atelier besucht, und für den bayrischen Zündfunk über das entstehende Buch und die kapitelweise Vorveröffentlichung auf electrocomics berichtet. Sogar eine Hörspielfassung aus einer Comicszene hatten sie eingespielt, mit echt österreichischen Slang sprechenden Polizisten.
Das sachsen-anhaltinische freie Radio Corax brachte im Dezember ein Interview, daß wir im September geführt hatten. 15.01.2010
Comics zur Primetime!
Der Fernsehsender 3sat, "Kulturzeit" 19Uhr20,
zeigt einen 5minütigen Beitrag:
"Ulli Lusts feministischer Punk-Comic
Punks sind Rebellen. 1984 brennt die 17-jährige Ulli einfach durch. Heute ist sie Comiczeichnerin und hat ihre Geschichte aufgezeichnet. Mit "Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" hat Ulli Lust ein rebellisches Buch gezeichnet, mit dem man Teil einer anderen Welt wird."
hier gehts zum video >>>
12.01.2010
Paul Gravett, Journalist, Comicautor & Direktor des Londoner Comicfestivals Comica, schreibt auf seiner Website:
"This time last year, I asked some of my friends through comics around the world to look back through the last twelve months and pick out one or more of their choices of Best Graphic Novels by creators and publishers in their own countries.
(...)
GERMANY, SWITZERLAND & AUSTRIA Selected by Christian Gasser >>>
Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens
by Ulli Lust
Avant-Verlag
What a debut! Until now, the Austrian born and Berlin-based Ulli Lust was mainly known for the journalistic work she did within the Monogatari-group. Here she tells the story of a trip through Italy. In 1984, Ulli and Edit, two 17-year old punk girls, travelled from Vienna to Sicily without passports, money or luggage, living in the streets and begging. Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens (Today is the last day of the rest of your life) begins like a romantic hymn to the free and wild life - and gradually turns into a gripping nightmare, ending with rape, prostitution, drugs and Mafia. Ulli Lust tells this dark initiation-trip of two rather naive girls without any sentimentality or complacency, and infuses it with a healthy dose of black humour. Her storytelling is dense and breathless, and her feverish, immediate and lively drawings create a flow the reader can't escape during the 464 pages the story takes to unfold and come to its bitter ending." Die anderen genannten Werke sind:
Spam, Nicolas Mahler , Reprodukt
Space Dog, Hendrik Dorgathen , Edition Moderne
Pünktchen und Anton, Isabel Kreitz , Cecilie Dressler Verlag
Hector Umbra, Uli Oesterle, Carlsen Verlag 03.01.2010
Die bereits dritte Ausgabe eines anschaulichen Flyers ist erschienen, der Buchhändler und Leser gleichermaßen über lesenswerte Graphic Novels von insgesamt zehn Verlagen informiert. Auf der Titelseite des Flyers finde ich mich in guter Gesellschaft wieder:
03.01.2010
Zuerst hab ich's für einen Druckfehler gehalten.
Der Leiter des taz-Kulturresorts hatte mein Buch auf der vorweihnachtlichen Buchempfehlungsliste der Literataz genannt, neben "2666" von Roberto Bolano als Roman des Jahres, Antonio di Benedettos "Zama wartet" als Buch zum Verschenken und Arwed Messmers "Anonyme Mitte-Berlin" als Buch zum Angeben. Inmitten der literarischen Jahreslieblinge verschiedener taz-Journalisten tauchte da - als wäre es selbstverständlich - ein Comic auf, und das auch noch als "Politisches Buch des Jahres". Ich lese diese Zeitung seit Jahren täglich zum Frühstück, an diesem Morgen begann ich heftig zu hyperventilieren. In der Taz, vom 26.12.2009 hat Andreas Fanizadeh eine Rezension nachgereicht.
" Der Beginn ist (...) durchaus heroisch erzählt, die zwei Frauen selbstbewusst und unverklemmt dargestellt: Her mit dem schönen Leben! Von der Haltung mag das an Rocko Schamonis "Dorfpunks" erinnern, nur eben aus weiblicher Perspektive. Was das für einen Unterschied bedeuten konnte, wird rasch deutlich. (...)
Ulli Lust erzählt die Geschichte ihrer Jugendreise, ohne Verrat an sich und ihren damaligen Idealen zu begehen. Und das ist für die Größe dieses vielschichtigen, selbstironischen Werkes entscheidend. Da ist keine falsche Anklage, kein moralinsaures Geschlechtsverallgemeinern. Ulli denunziert auch nicht Edi, deren Leidenschaften sie nicht teilt. Die Autorin geriet als jugendliche Idealistin mangels Erfahrung in Situationen, die sie nicht voraussehen konnte, aber dennoch zu bewältigen verstand. Das beweist dieses Buch. Nichts zu riskieren ist keine Alternative.
Freiheit und Enge liegen nahe beieinander. Ulli Lusts Geschichte enthält große poetische, aber auch brutale, verbrecherische Momente. Dennoch verharren ihre Heldinnen nie in Passivität oder Opfertum." Konkret "Buch des Monats" Januar 2010, von Sven Jachmann
"Keine Frage (...), dass dieser ausschnitthafte Punk-Lebensbericht in seiner Radikalität und narrativen Finesse seinesgleichen sucht. Für Fazitfreunde: Meisterwerk!" theeuropean.de, Jens Balzer hat pünktlich zur Jahreswende seine Liste der Comics des Jahrzehnts veröffentlicht. Er versammelt eine illustre Runde, angefangen mit dem Halbgott Chris Ware, Joann Sfar, Marjane Satrapi,
Scott McCloud,
David B.
, Ben Katchor,
Alison Bechdel, Joe Sacco,
Killoffer.
Zum zehnten Platz schreibt er:
"Welch ein Glück! Kurz vor dem Ende des Jahrzehnts erschien auch noch der beste deutschsprachige Comic seit sehr langer Zeit: Ulli Lusts epische Story über die Lehr- und Wanderjahre eines Punkmädchens im Italien der 80er-Jahre sind ein einsamer Höhepunkt der hiesigen Comic-Kultur." Comicgate.de vom 24.12.2009, Thomas Kögel
"
Dies ist kein nostalgisch verklärter Blick zurück in die Jugendzeit, vielmehr ein schonungslos ehrliches Erinnern ..." Freistil-online The Best Of 2009 Comic national: » Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens« , Ulli Lust, Avant Verlag 12.12.2009
Die Pressebeauftragte vom avant-verlags freut sich, denn die Nachrichtenagentur dpa unterstützt sie bei der Arbeit. Folgende Meldung läuft heute über den sogenannten Nachrichtenticker: Literatur/Comics/Neuerscheinungen/
Comic-Bio: Erwachsenwerden auf die harte Tour Berlin (dpa) - "Comic-Autobiografien boomen weiter. Die meisten gezeichneten Berichte über Kindheit und Jugend ähneln sich auf irgendeine Weise. Der Wiedererkennungseffekt, der sich beim Leser einstellt, reicht aber oft nicht für ein auch literarisch und künstlerisch interessantes Werk aus. Das ist bei der Zeichnerin Ulli Lust anders. «Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens» hat sie ihre auf 464 Seiten ausgemalten Erinnerungen betitelt. Als 17-jährige Punkerin reiste die gebürtige Wienerin ohne Geld und Papiere, dafür aber mit ihrer nymphomanischen Freundin Edi an der Seite durch Italien. Der selbst gewählte Weg des Aufstands gegen die Gesellschaft entpuppt sich als harte Tour der Selbstfindung. Lusts grünlich kolorierte Schwarz-Weiß-Zeichnungen erzählen mit Witz und großer Detailfreude von purer Lebenslust und heimlicher Lebensangst. Italien ist für die zwei jungen Frauen kein leichtes Pflaster. Machos und Mafia bedrohen zuletzt nicht nur ihre körperliche Unversehrtheit. Der Grat zwischen selbstbestimmter Lust und sexuellen Übergriffen ist stets schmal. Am Ende der zweimonatigen Odyssee gelangt die Ich-Erzählerin zurück nach Österreich - doch in Wirklichkeit ist sie immer noch auf der Reise." 20.11.2009
Comiclesung im Modern Graphics Berlin/Kreuzberg;
Die Berliner Stadtzeitung Zitty kürt die Veranstaltung zum Tagestip:
"Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens" Was für ein toller Titel für ein autobiogrpahisches Buch. Ausgeheckt hat es die österr. Zeichnerin Ulli Lust, bekannt für famose Comicreportagen etwa über eine sterbende DDR-Plattenbausiedlung und eine Bildkolumne im leider längst eingestellten Scheinschlag. Hier erzählt Ulli Lust von zwei Punkmädchen (...) bitter und ziemlich hart, ein großartiges Buch! Zur Lesung werden Projektionen der unverzichtbaren Bilder an die Wand geworfen.
Nach der Lesung pilgern wir alle zur moga mobo Party, Karl -Marx-Allee 36!
NZZ am Sonntag vom 15.11.2009:
"der beeindruckendste Comic-Roman des Jahres"
Schweizer Kulturradio drs2, von Christian Gasser: "... reisst die Leser mit in einen mehrere hundert Seiten langen Abgrund." Taz 28.11.09 Andreas Fanizadeh listet den Comic unter seinen Jahresfavoriten als "Politisches Buch des Jahres" Missy Magazin 01.12.09 von Sonja Eismann Grenzecho 18.12.09, von Patrick Bildstein,
(+ Interview) 11.11.2009
Pressestimmen:
Die Zeit (Österreich Beilage) 8.10.2009
von Ernst Schmiederer
Die Presse 30.10.2009 (Österreich) von Wolfgang Freitag
"Und wenn sie heute, mittlerweile Comiczeichnerin und -verlegerin in Berlin, davon berichtet, dann hat die Distanz der Jahre weder ihren Blick verklärt noch so weit verdüstert, als habe ihr Damals mit ihrem Heute nichts zu tun. Alles bleibt an seinem Ort, das Schäbige bleibt schäbig, das Erniedrigende erniedrigend, die schwachen Stunden eines kleinen Jugendglücks bleiben so glücklich, wie sie vielleicht tatsächlich waren: „Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“
www.comickunst.wordpress.com
Arte, Buchmesseblog (Video)
www.beatpunk.org
Tagesspiegel
Frankfurter Buchmesse, rechts: Katharina Greve
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