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Sometimes my life get's a bit static on the drawing table, that's why I am looking for more dynamic sights. A small side project is the drawn reportage BERLIN BIZZARE NIGHTS: live drawings from some very kinky Berlin clubs:
"Six nights in the Circus Bizarre" (Insomnia) >>>
"Sunday mornings in the legendary, fabulous Kitkat club" >>>
(the series is going to be continued,... yes, I am working hard!)
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EIN SCHLAFLIED FÜR BERLIN
Bei einer Preisverleihung Januar 2011 in Paris traf ich den Bildredakteur der französischen Zeitung "Liberation".
Er fragte: "Willst du nicht einen Comic für uns zeichnen?"
Ich:"Zu welchem Thema?"
Er:
"Das ist dir überlassen".
Ich: "Gibt es auch genug Platz? Ich brauche mindestens eine Viertel Seite."
Er: "Zwei Seiten."
Ich: "schwarz-weiss oder in Farbe?"
Er: "Ganz wie du es möchtest".
(aus der Rubrik: "Dialoge die ich liebte".)
Den Comic (publiziert am 02.04.2011) über das für Franzosen mythenumwaberte zeitgenössische Berlin kann man hier nachlesen (deutsch) >>>
en francais >>>
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WEITER, LOS
Der Comic entstand 2010 für " SPRING #7" zum Thema "Happy Ending" und ist dort auch in einer Printversion nachzulesen.
als e-book bei electrocomics >>> Glücklich sein wollen wir alle. Ein Happy Ending wiederum ist eine dramaturgische Konstruktion, sie erzählt nichts über ein relativ gesehen glückliches Leben, sondern bloß über einen glücklichen Moment, der zum Tellerrand erklärt wird.
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SO TUN ALS OB
Ein Essay über das Spielen
Wer die zunehmende Infantilisierung unserer Gesellschaft beklagt, weiß möglicherweise nur nicht, daß sie evolutionsbedingt ist.
Auf einem Spaziergang sinniert und zitiert die Autorin darüber, sowie über unsere segensreiche Fähigkeit zu spielen bis ins hohe Alter.
Strapazin Nr. 91
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SOMEONE ELSE, SOMEONE GOOD
Ausnahmsweise muß ich indiskret werden. Die Anthologie "spring #5" und deren Thema "Alter ego" forderte es geradezu heraus.
Der Bericht beginnt mit den Worten "Ich habe einen schlechten Männergeschmack" und endet entmutigend.
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THE FASHION OBSERVER
Das Magazin "Berliner Journalisten" beschäftigt sich in seiner nächsten Ausgabe mit Modeberichterstattung, ein Thema, für das ich eine persönliches Faible hege (im Gegensatz zu dem der letzten Nummer, Wirtschaftsjournalismus). Schließlich habe ich in frühen Teenagerjahren eine Ausbildung zur Design- und Modezeichnerin abgebrochen.
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MINIREPORTAGEN
AUS DER GESELLSCHAFT
Im Japan gibt es die Tradition der Ukiyo-e, Genrebilder, auf denen das alltägliche Leben der Menschen dargestellt wird. Ukiyo heißt irdische, vergängliche Welt, während das dazugesetzte e für Bild steht, gemeinsam bedeutet es auch: Bilder der heiteren fliessenden Welt.
Die Minireportagen sind aus einer vergleichbaren Haltung entstanden. Sie zeigen Szenen aus dem Alltag, kleine pointierte Beobachtungen und belauschte Gespräche. Im Gegensatz zu den alten japanischen Ukiyo-e, die gerne auch Berühmtheiten aus den Theatern und Bordellen abbildeten, zeichne ich bevorzugt jene nicht ganz so Schönen und nicht ganz so Erfolgreichen, also die 99%, die tatsächlich unsere Gesellschaft bilden.
in "Fashionvictims, Trendverächter - Bildkolumnen und Minireportagen aus Berlin"
von Ulli Lust, Avant-Verlag Berlin 2008
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WER BLEIBT
REPORTAGE AUS HALLE-NEUSTADT
Im Auftrag des Bauhaus Dessau;
Die Plattenbausiedlung Halle-Neustadt war ein ehemaliges Vorzeigeprojekt der Deutschen Demokratischen Republik, heute ist sie Spitzenreiter unter den schrumpfenden Städten Deutschlands.
Zu Wort kommen eine Rentnerin, ein ehemaliger Professor für Geschichte und Philosophie, heute PDS-Stadtrat, ein Mitarbeiter im Bundesarchiv für Stasiunterlagen und ein bedauernswerter kleiner Herren, der nach seiner Arbeit schließlich auch seinen Verstand verloren hat.
Während hier nur ein paar Beispielbilder anzusehen sind, kann man die gesamte Reportage ist als e-book bei electrocomics lesen. |
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ORTE
Man sitzt da, und schaut auf eine weisse Fläche. Nennen wir sie „die Toilettentür". Man schaut auf dieses glatte Weiß, und als wäre das Auge ein Mikroskop, erscheinen unzählige haarfeine Sprünge im Lack, bilden sich Muster. Je länger man hinsieht, desto vielfältiger fächert sich die Realität.
In der Zeichnung wird der Ort selbst zum Muster: Gehwegpflaster, Dächer, Fenster, Straßenlaternen... ein urbaner Ort steckt voller Ornamente. Das flüchtige lebendige Individuum bewegt sich innerhalb dieser Muster und bringt seine eigenen Rapporte mit. Er ist das dramatische Subjekt in der geordneten urbanen Flora.
Die Orte, durch die der Mensch sich bewegt, lassen ihn in seiner Bewegung nicht wie ein Chamäeleon erscheinen, sondern verzerren seine faktische Erscheinung. Die Authorität des urbanen Ortes bietet als Bühne zufälliger oder sich wiederholender Situationen Anlaß und Legitimation, nach der Geschichte der Protagonisten dieses Theaters zu fragen. Geschichten, die oft nur in einer Andeutung erzählt werden.
Die Serie von 80 Zeichnungen wurde gezeigt in Rahmen der Ausstellung "Tauchfahrten- Zeichnung als Reportage" im Kunstverein Hannover 2004 und in der Kunsthalle Düsseldorf 2005 sowie in der Galerie Mae/ Berlin 2005.
auch erschienen als Ringbuch 72 Seiten, 12x17 cm, bei popular books 2004
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